Netzleitsystem und Fernwirktechnik für die Trinkwasser- und Energieversorgung für die Stadtwerke Amstetten

Übersicht

SPRECON-V460: Mittelspannungsnetz
SPRECON-V460: Übersicht Wasserversorgungsnetz
SPRECON-V460: Wehranlage
Systemübersicht Leit- und Fernwirktechnik
Kraftwerk der Stadtwerke Amstetten

Die Stadtwerke Amstetten (Niederösterreich) sind ein regionales Versorgungsunternehmen im Eigentum der Stadtgemeinde Amstetten und versorgen über 25.000 Einwohner unter anderem mit Strom und Trinkwasser.

Die Stadtwerke produzieren mit Ihrem Wasserkraftwerk (3 MW) an der Ybbs rund 15 GWh Strom/Jahr. Zur Stromverteilung wird ein 60 km Mittelspannungsnetz (20 kV) mit 93 Trafostationen und ein 180 km Niederspannungsnetz betrieben.

Das Wasserwerk fördert rund 2 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr. Die Länge der verlegten Wasserleitungen beträgt etwa 220 km. 7 Tiefbrunnen, 1 Quelle, 7 Hoch- und Tiefbehälter sorgen für eine reibungslose Wasserversorgung.

Sprecher Automation wurde mit der Lieferung eines neuen Leit- und Fernwirksystem für die Trinkwasser- und Energieversorgung beauftragt. Dieses besteht aus SPRECON-E Fernwirkkomponenten und einem redundanten SPRECON-V460 Server mit autarkem Webserver. Insgesamt werden ca. 30 SPRECON-E-C bzw. SPRECON-E-T3 Unterstationen für die Stromverteilung, das Kraftwerk und die Trinkwasserversorgung eingesetzt.

Mit den SPRECON-E PLC Designer-Modul „Funktionsplan“ (FUP) wurden für die Wasserversorgung komplexe Pumpensteuerungen und Druckregelungen realisiert.

Nach ausführlicher Schulung durch das Sprecher Training Center und gemeinsamer Erstellung typischer Fernwirkstationen und Stationsbildern erfolgte die Parametrierung des SPRECON-V460 Wartenleitsystems und der SPRECON-E Fernwirktechnik selbständig durch die Stadtwerke Amstetten.

Bei der Stromversorgung wurden bestehende Schutzgeräte an das neue Leitsystem angeschlossen. Die Stationen sind über einen optischen Sternkoppler miteinander verbunden.

Das gesamte Versorgungsgebiet wird mit dem neuen SPRECON-V460 Wartenleitsystem mit 6 Bedienplätzen überwacht und gesteuert. In das neue Leitsystem, welches im März 2015 in Vollbetrieb gehen wird, werden zusätzlich auch zwei Biomassekraftwerke für die Wärmeerzeugung integriert.

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